Anwendungsgebiete
Vertidisan® wird angewendet bei Schwindel durch Störungen der peripheren Vestibularisfunktion – gegebenenfalls einschließlich dadurch verursachter Sturzneigung (Krankheiten des Labyrinths sowie der Vestibularisnerven).
Vertidisan hilft bei
- Benigner Paroxysmaler Lagerungsnystagmus (BPLN), Lagerungsschwindel
- Trauma (z. B. Commotio/contusio labyrinti, Schädelbasisverletzungen)
- Labyrinthitis (toxisch, bakteriell, viral)
- Funktioneller Schwindel, Persistent postural-perceptual dizziness (PPPD), phobischer Schwindel, chronisches vestibuläres Syndrom
- Tumoren von Schädelbasis und Kleinhirnbrückenwinkel, Akustikusneurinom
- Altersschwindel, Presbyvertigo
- Morbus Menière, Lermoyez-Syndrom
- Vestibuläre Migräne
- Bogengangsdehiszenz
- Akutes Vestibuläres Syndrom
- Neuronitis vestibularis
- Vestibularisparoxysmie (neurovaskuläres Kompressionssyndrom des 8. Hirnnervs)
- Bilaterale Vestibulopathie
- Einseitige Vestibulopathie
- Hörsturz mit Schwindel
- Toxische Vestibulopathie
- Idiopathischer Schwindel
Nicht anzuwenden bei
- Erkrankungen von Halswirbelsäule und Nacken
- Akute entzündliche Erkrankungen
- Fieberhafter Zustand
- Herzversagen (kardiovaskuläre Dekompensation)
- Lungenversagen (pulmonale Insuffizienz)
- Motorische Störungen
- Krampfleiden (z. B. Epilepsie)
- Schädigung des Rückenmarks
- Psychosen
- Hautsensibilitätsstörungen mit Gehbehinderung
- Schwangerschaft
- Thrombose
- Blutgerinnungsstörungen einschließlich gerinnungshemmender Therapie
- Große Hautdefekte
- Verbrennungen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern
- Metastasen bösartiger Tumoren
- Erhebliche Sehstörung
- Gebrechlichkeit, Frailty-Syndrom
HinweisDiese Angaben ersetzen nicht die ärztliche Diagnose. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten, ob Vertidisan für Sie geeignet ist. Weitere Details finden Sie unter Nebenwirkungen.